Was war am vergangenen Wochenende in Altbach los?
Viele Bürgerinnen und Bürger dürften sich diese Frage gestellt haben: Feuerwehrfahrzeuge waren von Freitag bis Samstag im Ortsgebiet unterwegs, immer wieder waren Martinshörner zu hören – handelte es sich etwa um einen Großeinsatz?
Die Antwort ist beruhigend: Nein, es war kein Ernstfall, sondern eine realitätsnahe 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Altbach.
Von Freitag, 16:00 Uhr, bis Samstag, 17:00 Uhr, schlüpften die Jugendlichen in die Rolle einer Berufsfeuerwehr und erlebten hautnah den Alltag im Einsatzdienst. Neben der gemeinsamen Bereitschaft standen zahlreiche Übungseinsätze auf dem Programm, darunter auch nächtliche Alarmierungen, um den realen Bedingungen möglichst nahe zu kommen. Die verschiedenen Szenarien forderten die Jungs und Mädchen und boten ihnen die Möglichkeit, ihr Wissen praktisch anzuwenden und weiter zu vertiefen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag zudem auf dem Teambuilding. Neben feuerwehrtechnischen Übungen sorgten gemeinsame Mahlzeiten, Spiele und ein Ausflug in den Kletterwald für Abwechslung und stärkten den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. So wurde nicht nur der Alltag einer Berufsfeuerwehr nachgestellt, sondern auch die Kameradschaft intensiv gefördert.
Trotz eines straffen Programms kam der Spaß nicht zu kurz – auch wenn einige der Jugendlichen nach diesem ereignisreichen Wochenende sicherlich erst einmal ihren Schlaf nachholen mussten.
Ein herzlicher Dank gilt Jugendwart Marco Otten und seinem Team für die Planung und die gelungene Umsetzung dieser Aktion. Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Nachwuchsarbeit und tragen maßgeblich dazu bei, Motivation, Teamgeist und Begeisterung für das Ehrenamt schon bei der Jugend zu fördern.
Unsere Jugendfeuerwehr hat an diesem Wochenende eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft, Engagement und Zusammenhalt sind
Text: Götz Schleith