Aktuelle Termine

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Wetteralarm

Wetterwarnung für Kreis Esslingen :
Amtliche UNWETTERWARNUNG vor ERGIEBIGEM DAUERREGEN
Mo, 20.Mai. 15:00 bis Mi, 22.Mai. 06:00
Bundesland: Baden-Württemberg
Es tritt weiterhin ergiebiger Dauerregen wechselnder Intensität auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 40 l/m² und 80 l/m² erwartet.
ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Infolge des Dauerregens sind unter anderem Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen sowie Überflutungen von Straßen möglich. (Details: www.hochwasserzentralen.de). Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen!
Amtliche WARNUNG vor WINDBÖEN
Di, 21.Mai. 00:00 bis Di, 21.Mai. 18:00
Bundesland: Baden-Württemberg
Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) aus westlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) gerechnet werden.
2 Warnung(en) aktiv
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 20/05/2019 - 23:33 Uhr

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In früherer Zeit war das Feuerlöschen durch die Landes-Feuerordnungen und örtliche Feuerordnungen geregelt. Im Jahr 1502 gab der Abt Leonhard von Adelberg eine Sammlung rechtlicher Gebräuche und Ordnungen heraus. Diese "wohlbedachten Ordnungen, Satzungen und Statuten" galten auch für Altbach und Zell, welche damals unter adelbergischer Herrschaft standen.

Darin ist zu lesen:

"Wenn ein Feuer ausbricht, so darf ohne Wissen und Erlaubnis des Amtmanns oder seines Stellvertreters nicht mit den Kirchenglocken Sturm geläutet werden. Jeder soll der Kirchen zulaufen und allda von seinem Amtmann Bescheid nehmen."

Ergänzt wurde diese Ordnungen durch wiederholte Erlasse der Landesregierung, "in den Küchen und auch vor den Häusern, Wasser in Bütten und Zübern, für den Fall einer Feuersnot aufzustellen." Desgleichen sollten Feuerhaken und Feuerleitern bereitgestellt werden. Zur Hilfeleistung bei Brand- und Katastrophenfällen waren alle tauglichen Bürger verpflichtet. Diese Hilfeleistung bestand im wesentlichen darin, das Wasser von den Brunnen, aus Bächen oder Feuerseen an die Brandstelle zu tragen und in das Feuer zu schleudern. Die Gefahr, dass durch einen Brand ganze Teile einer Gemeinde eingeäschert wurden, war damals
ungleich größer als heute. Am 9. Mai 1833 wurde vom Altbacher Gemeinderat eine Anordnung erlassen, wonach jedes neuvermählte Paar und jeder zugezogene Bürger 2 fl (Gulden) für einen ledernen Feuereimer an die Gemeinde zu bezahlen hatte. Hiervon ausgenommen waren Maurer und Zimmerleute, "die unter Berücksichtigung ihrer besonderen Dienstleistungen bei Feuersbrünsten freigelassen werden." Im Altbacher Feuerwehrmagazin können heute noch zwei dieser Feuereimer aus dem Jahre 1822 bestaunt werden.

 

Feuereimer aus Leder (1822)

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